Was Sie über Bergtouren wissen müssen – wir haben recherchiert!

Ob Routinier oder Einsteiger – Bergtouren sind für jeden eine Herausforderung. Was es auf einer längeren Tour in höheren Lagen zu beachten gilt.

Wenn die Sonne ihre ganze Strahlkraft zeigt und kein Wölkchen am Himmel ist, dann juckt es bereits in den Wadeln. Man will hinauf in die Berge, die glasklare Luft einatmen und das Panorama auf sich wirken lassen. Doch sind Bergtouren auch für jedermann geeignet oder muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um wieder sicher ins Tal zu gelangen? Das Eurohike-Team hat sich auf Recherche begeben und einige interessante Fakten herausgefunden! Lesen Sie selbst …

Almwiese am Innsbruck Trek

Eine gute Vorbereitung schadet nie!

Prinzipiell kann sich jeder Wanderer, der gut zu Fuß ist, in der Bergwelt aufhalten. Voraussetzung: Man sollte die eigenen Grenzen und das persönliche Fitnesslevel kennen. Generell stellen längere Touren für die untrainierte Kondition eine Herausforderung dar. Und sobald es höher hinauf geht, wird auch die Route immer anstrengender und der Sauerstoffgehalt in der Luft nimmt ab. Darum: Schätzen Sie Ihre körperliche Fitness richtig ein! Auch bei einem langsameren Tempo ist Bergwandern eine Herausforderung für Muskeln und Lunge. Zudem schleppen Sie am Rücken noch einiges an Gepäck mit sich. Das darf man auf keinen Fall unterschätzen! Lieber mit einer kleineren, flacheren Tour beginnen und sich mit jeder Wanderroute steigern. Denn wie sagt man so schön: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Erfahrungen sammeln und Kondition aufbauen!

Unsere 4 Schwierigkeitsgrade im Überblick - da ist bestimmt das Richtige dabei!

 

Das nötige Know-how

Schwierigkeit und Gefährlichkeit der Route sind die zwei Grundpfeiler, die jeder Wanderer kennen muss. Selbsteinschätzung und Vernunft stehen ganz oben und unterscheiden Profi-Wanderer von Hobby-Tourengehern. Nicht umsonst werden Bergtouren klassifiziert und in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt.

Wanderer am Innsbruck Trek

Doch was zeichnet einen Bergweg als solchen überhaupt aus?

1. Die Wegweisschilder leuchten in einer gelben Grundfarbe.

2. Zusätzlich werden Schwierigkeitsgrade mit Rot oder Schwarz für mittelschwierige und schwierige Wege gekennzeichnet

3. Für die roten Bergwege gilt: alpine Erfahrung nötig

  • Trittsicherheit für alle Wanderer
  • gute körperliche Verfassung
  • Grundausrüstung für den Berg muss vorhanden sein (Wanderschuhe, Stöcke, ev. Seil, Karabiner)

4. Für die schwarzen Bergwege gelten dieselben Voraussetzungen wie für die roten. Zusätzlich sollten alle Wanderer schwindelfrei sein.

Wanderin im alpinen Gelände am Mont Blanc

Bergtouren sind nicht für Jedermann geeignet!

Ganz klar, Familien, ältere und/oder gebrechliche Personen sowie unerfahrene Urlauber haben in der massiven Bergwelt allein nichts zu suchen. Sie wollen im Urlaub trotzdem auf über 3.000 Höhenmeter hinauf? Dann unternehmen Sie eine Wanderung gemeinsam mit einem Bergführer. So kommen Sie auch sicher und wohlbehalten wieder ins Tal.

Tipp: Sie können sich nicht recht einordnen? Lesen Sie, welcher Typ Bergfex Sie sind!

Bergsee auf dem Mont Blanc

Gute Vorbereitung ist das A und O!

Zudem empfiehlt das Eurohike-Team für längere und gewagtere Bergtouren, zunächst kürzere Wege auszuprobieren. Einfach mal mit den Bergschuhen losstapfen und Kilometer in die Beine bringen. Zudem können Sie probeweise Ihren Rucksack mit fünf bis zehn Kilo befüllen – so bekommen Sie gleich ein realistisches Gefühl für das Gewicht, das Sie bei „richtigen“ Bergtouren mit sich herumtragen. Welcher Proviant, welche Kleidung und Ausrüstung in den Bergen von Vorteil sind, lesen Sie im jeweiligen Blogbeitrag.

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Robi
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