Tipps und Tricks zum Winterwandern

Durch meterhohen Schnee stapfen

In den Weiten der tiefverschneiten Landschaft versinken und mit dem weißen Glitzerteppich sprichwörtlich eins werden: Winterwandern hat etwas ganz Besonders, finden Sie nicht auch? Wenn man entlang der zugefrorenen Seen und durch winterliche Ortschaften schlendert, ist der Alltag plötzlich ganz weit weg. Herrlich!

Was Sie beim Winterwandern beachten sollten und welche kleinen Helferlein beziehungsweise Tipps Ihnen das Stapfen im Schnee erleichtern, verrät Ihnen das Eurohike-Team jetzt!

Nützliche Helferlein

Damit das Winterwandern nicht allzu beschwerlich wird, können ein paar Helferlein sehr nützlich sein. So sollte etwa kein Wintersportler ohne Schneeschuhe, Grödel und Stöcke durch die Winterlandschaft tigern.

  • Schneeschuhe: Die großen Bärentatzen sind wahre Helferlein. Natürlich hängt es davon ab, welche Wanderung am Programm steht und wie viel Schnee liegt. Prinzipiell erleichtern sie einem das Stapfen durch hohen Schnee und verhindern das Einsinken. Tipp: Viele Wintersportgeschäfte bieten auch einen Schneeschuhverleih an!

  • Grödel: Die einfachere Form der Steigeisen erleichtert Ihnen das Gehen auf Eis und auf gefrorenem Schnee. Zudem sind die Grödel relativ leicht, günstig und passen in jeden Rucksack. Einfach über den Schuh stülpen, und schon steht einem trittsicheren Wintererlebnis nichts mehr im Wege.
  • Stöcke mit Schneetellern: Skistöcke erleichtern das Winterwandern um ein Vielfaches. Vor allem beim Bergaufgehen sind die zwei Helfer quasi unverzichtbar. Aber nur, wenn Sie auch die richtigen Teller benutzen! Zu kleine Tellerchen verhindern das Einsinken der Stöcke in der Schneedecke nicht so gut wie große.

Das perfekte Schuhwerk

Nasse und kalte Füße sind wohl das Unangenehmste beim Wandern. Vor allem im Winter sollte das Schuhwerk wasserdicht sein und einen stabilen Halt bieten. Achten Sie deshalb beim Kauf von Winterwanderschuhen auf eine warme Fütterung, ein gutes Profil, die Knöchelhöhe und das Material.

Wärme von innen

Trotz stetiger Bewegung kühlt der Körper bei Minusgraden schnell aus. Deshalb ist es unerlässlich, für Wärme von innen zu sorgen. Eine gut isolierte Flasche mit einem heißen Getränk ist da unerlässlich. Sie merken bei der nächsten Pause schnell, dass ein Schluck vom warmen Tee oder Kaffee wahre Wunder wirken kann.

Wanderer am verschneiten Gipfel mit Blick auf den winterlichen Wolfgangsee

Die perfekten Winterwanderregionen 

Stille Wälder, schmale Steige und schroffe Felsen begleiten Sie am Rheinsteig. Die anspruchsvollen Wanderungen im Rheinland sind zwar zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. In den kalten Monaten verwandelt sich die Naturkulisse allerdings in ein wahres Winterwunderland. Adventmärkte, gesellige Wirtshäuser und wahre Gaumenfreuden warten nur darauf, entdeckt zu werden.

Doch nicht nur im Nachbarland Deutschland lohnt es sich, im Winter zu wandern. Auch im Salzkammergut könnte das Winterwunderland nicht schöner sein. Ob in St. Wolfgang, St. Gilgen oder in Strobl: Ein Weihnachtsmarkt ist idyllischer und zauberhafter als der andere. Schwimmende Kerzen am See, im Blick angezuckerte Bergspitzen und eine dampfende Tasse Glühwein in der Hand: herrlich, die kalte Jahreszeit.

Übrigens: Auch im Jänner und Februar, wenn die Weihnachtslichter verglühen, ist das winterliche Salzkammergut eine Winterwanderung wert. Erleben Sie das tiefverschneite Österreich und stapfen Sie drauflos!

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