Herbstrezept: Schwammerlsterz mit Erdäpfel-Gurkensalat

Ein Erlebnisreise für die Sinne

Sie sind aromatisch, mögen es moosig und schätzen einen guten Nadelwaldboden. Zudem peppen sie jedes Gericht mit ihrem herrlichen Geschmack auf. Die Rede ist von Steinpilzen oder Eierschwammerln – im Grunde von Pilzen jeder Art.

Wir haben für Sie ein herbstliches Pilzgericht auf Lager: ein herzhafter Schwammerlsterz mit Erdäpfel-Gurkensalat. Da geht jedem Wanderer sprichwörtlich das Herz auf!

Herbstzeit ist Erntezeit
Herbstzeit ist Erntezeit

Pilze - ein aromatischer Waldfund

Während im Frühjahr noch so manch ein Wanderer die Wälder nach saftigem Bärlauch für sein Pesto absucht, wird ab August fleißig den Pilzen nachgejagt. Wahre Schwammerl-Haie haben natürlich ihre auserkorenen Plätze und wissen genau, wo die besten Steinpilze zu finden sind. 

Auch auf den Eurohike-Wanderreisen sollten Sie die Augen offenhalten. Denn vielleicht stolpern Sie beim Marschieren über die köstlichen Pilze. 

Wussten Sie, dass ein Fliegenpilz Aufschluss über einen möglichen Steinpilzfund gibt? Eine alte Bauernweisheit besagt, wenn ein rot-weißer Pilz in Sicht ist, können die „Büßn“ wie sie im Volksmund heißen, auch nicht mehr weit sein!

 

Schwammerlsterz

Herbstliches Rezept: Schwammerlsterz mit Erdäpfel-Gurkensalat

Rezept für 4 Personen

Zutaten:

  • 1 kg Steinpilze (es können auch andere Pilzsorten verwendet werden – am besten schmeckt eine Mischung aus Steinpilzen und Eierschwammerln)
  • ca. 300 g grober Grieß
  • 2 weiße Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen (soll der Geschmack intensiver werden, können gerne mehr Zehen verwendet werden)
  • Butter oder Schmalz
  • Petersilie

 

Die Zubereitung

Im ersten Schritt müssen die Pilze gut gewaschen und geputzt werden. Nun werden sie blanchiert. Während die Schwammerl im Wasser kochen, können Sie die Zwiebeln fein schneiden und in Butter oder Schmalz andünsten. Nun holen Sie die Schwammerl aus dem Wasser und geben sie in die Pfanne zu den Zwiebeln. Achtung: Das Wasser nicht wegleeren – das wird später noch zum Aufgießen benötigt! Währenddessen können Sie bereits den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Wenn alle Zutaten goldgelb angebraten sind, kommt der grobe Grieß hinzu. Nun geben Sie mit einer Schöpfkelle langsam das Pilzwasser in die Pfanne, damit der Grieß quellen kann.

Ist das Getreidekorn gut aufgequollen, folgt der nächste Schritt: Die gesamte Grießmischung kommt auf ein tiefes Blech. Pressen Sie die Knoblauchzehen unter die Grießmischung. Je nach Belieben können nun bereits ein paar Butter- oder Schmalzflocken untergehoben werden. Dann ab ins Rohr mit den Pilzen! Erhöhen Sie die Temperatur auf 200 bis 220 Grad Celsius und rühren Sie von Zeit zu Zeit um. So wird der Sterz von allen Seiten schön knusprig. Immer wieder können Butter- oder Schmalzflocken beigefügt werden.

Wenn der gesamte Schwammerlsterz (meist nach einer guten Dreiviertelstunde) bräunlich und richtig knusprig ist, kann er aus dem Ofen. Nun fehlt nur noch die Petersilie. Je mehr, desto besser.

Fertig ist das herbstliche Gericht!

Für den Erdäpfel-Gurkensalat

Zutaten

  • ½ kg Erdäpfel (festkochend)
  • 1 Salatgurke
  • Knoblauch
  • Tafelessig
  • Rapsöl
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

 

Die ungeschälten Erdäpfel in einen Topf mit Wasser geben und so lange kochen bis sie weich sind. Anschließend kalt abschrecken, schälen und in ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Gurke waschen, in dünne Scheiben schneiden und zu den Erdäpfeln geben. Je nach Belieben Knoblauchzehen schälen und mit einer Presse zu den restlichen Zutaten geben. Nun steht die Marinade auf dem Programm: Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker sowie einen Schuss Wasser vermengen und über den Salat gießen. Alles gut durchmischen und ziehen lassen. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Tipp: Geben Sie den Salat direkt zum Schwammerlsterz auf den Teller. Dann entfalten alle Geschmackskomponenten ihr Aroma am besten. Guten Appetit!

Hungrig auf weitere leckere und gesunde Rezepte? Wie wäre es dann zum Beispiel mit Energy Balls für zwischendurch?