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Reisebericht: Zwischen Weinreben & Meeresrauschen

Anna erkundet zu Fuß das Piemont und Ligurien.
Zwei Wanderer gehen bergauf auf dem Monte Croce mit Küstenblick auf Piemont-Ligurien. Ein Gipfelkreuz ist auf dem felsigen Gipfel unter blauem Himmel sichtbar.

Auf unserer Wanderreisen Piemont - Ligurien zeigt sich Italien von seiner wohl abwechslungsreichsten Seite. Genau das wollten wir entdecken. Für meine erste Team on Tour Reise habe ich mich gemeinsam mit zwei Freundinnen entschieden, diese vielseitige Region zu Fuß zu erkunden. Während in den österreichischen Bergen im September bereits der Herbst anklopft, lockten uns im Norden Italiens noch milde Temperaturen, sanfte Sonnenstrahlen und die Aussicht auf ein letztes Bad im Meer. Nach den Sommermonaten sind die Dörfer zu dieser Zeit ruhiger und die Wege leerer. Ideale Voraussetzungen, um das authentische Italien in aller Ruhe zu genießen.

Besonders gereizt hat uns die Kombination aus genussvollen Etappen durch das weinreiche Piemont, charmanten Dörfern im Landesinneren und dem eindrucksvollen Kontrast der ligurischen Küste.

So viel darf ich vorwegnehmen: Wir wurden nicht enttäuscht. Gerne nehme ich Sie mit auf unsere ganz persönliche Wanderreise durch die Vielfalt von Piemont nach Ligurien.

Zwei Wanderer gehen bergauf auf dem Monte Croce mit Küstenblick auf Piemont-Ligurien. Ein Gipfelkreuz ist auf dem felsigen Gipfel unter blauem Himmel sichtbar.

Unzählige Weinreben auf den Feldern des Piemont

Wir starten im lebhaften Alba, im Herzen des Piemont – einer Region, die mit sanften Hügeln, weiten Blicken und dem Duft von Wein winkt. Schon nach wenigen Kilometern begleiten uns endlose Reihen von Weinreben, dazwischen goldene Haselnusssträucher und Feigenbäume, die im Spätsommer ihre süßen Früchte tragen. Die Etappen sind moderat hügelig und führen auf längeren Strecken durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die Ruhe und Genuss vereint. Immer wieder öffnen sich weite Panoramen über das Langhe-Gebiet – eine harmonische Mischung aus Natur, Kultur und italienischer Lebensfreude, die jeden Schritt lohnenswert macht. Genau so haben wir uns Piemont vorgestellt.

Zwei Wanderer sitzen auf einer Steinmauer mit Blick auf terrassierte Weinberge bei Barolo. Ein blauer Rucksack und Wanderstöcke liegen in der Nähe. Historisches Dorf auf Hügel sichtbar.

Auf dieser Tour erleben wir eine beeindruckende Vielfalt.

Vom lebhaften Alba mit seinen duftenden Trüffelmärkten bis zu den stillen Dörfern der Langhe, die ihren ganz eigenen italienischen Charme versprühen. In La Morra genießen wir den weiten Blick über die geschwungenen Weinberge. In Barolo pulsiert das Leben rund um das Castello Falletti. Hier lohnt sich eine Wanderpause. Ein Glas des berühmten Barolo Weins ist ein Muss und rundet den Besuch ideal ab. Weiter südlich verlangsamt sich der Rhythmus. Roddino und das Dorf der Rosen Bossolasco laden mit kleinen Plätzen und engen Gassen zum Verweilen ein.

In Monesiglio genießen wir nach einer langen Wanderung einen wohlverdienten Espresso. Nach weiteren Wanderkilometern geht es Richtung Ligurien. Im kleinen Ort Bardineto, umgeben von stillen Wäldern und den Berggipfeln der Barbottina Region, lassen wir den Tag gemütlich ausklingen. Nach einigen Tagen im ruhigen Landesinneren wächst die Vorfreude auf die bunten Küstenorte. Schließlich führt uns unsere Wanderung an die Küste. Von den belebten Straßen Albengas bis ins elegante San Remo erleben wir eine Reise voller Kontraste und Vielfalt.

Meine persönliche Lieblingsetappe auf der Reise

Am fünften Tag lassen wir das Piemont hinter uns und erreichen das küstenreiche Ligurien. Für mich ist diese Etappe der persönliche Höhepunkt der gesamten Tour. Von Bardineto nach Albenga erleben wir einen faszinierenden Wandel der Landschaft. Zunächst führen uns schattige Waldpfade durch die stille Bergwelt, bevor sich der Weg auf schmalen Kuppen öffnet und den Blick über die ligurischen Höhenzüge freigibt.

Nach den Tagen zwischen Weinreben, Haselnusssträuchern und Feigenbäumen begeistert uns hier die veränderte Vegetation. Duftende Kräuter, Pinien und Olivenbäume prägen das Bild. Schließlich taucht nach einem weiteren Anstieg in der Ferne das glitzernde Blau des Mittelmeers auf. Mit jedem Schritt nähern wir uns der Küste. Der Duft von Salz und Sonne liegt in der Luft. Der Anblick von Albenga mit seinen mittelalterlichen Türmen und der weiten Bucht ist der perfekte Lohn für diese Etappe. Mediterraner Charme pur.

Zwei Wanderer auf einem Bergweg mit Panoramablick auf bewaldete Täler und Berge unter blauem Himmel in der Region Piemont-Ligurien.

Genussvolle Vielfalt die kulinarische Seite der Wanderreise

Auch kulinarisch ist diese Wanderreise ein Hochgenuss. Eine Reise durch Italiens vielfältige Geschmackslandschaften. In Alba locken aromatische Trüffel und edle Weine aus dem Barolo Gebiet. In Milessimo duftet frisch gebackene Focaccia aus kleinen Bäckereien. In der Unterkunft im verträumten Bardineto sorgt eine Weinverkostung für genussvolle Momente in entspannter Atmosphäre.

Nach einer langen Wanderung über die Küstenwege schmeckt ein Eis in Alassio doppelt so gut. Mit Blick auf das Meer und Sonne im Gesicht. Den stimmungsvollen Abschluss bildet ein köstliches Fischgericht im lebhaften San Remo. Ein Genuss für alle Sinne.

Holzbrett mit drei Schalen schwarzem Reissalat, Bruschetta und Crackern. Hände greifen nach Essen, Weißweingläser umgeben das Brett.

Mein kulinarischer Lieblingsstopp: die unvergleichliche Trüffelpasta im ‚Il Gourmet alla Maddalena‘ in Alba – der perfekte Auftakt für eine Reise voller Genussmomente durch Piemont und Ligurien.

Anna Ober

Anna Ober

Grüne Wiese im Vordergrund mit dem Dorf Monesiglio zwischen Hügeln. Häuser mit roten Dächern und eine Kirche unter blauem Himmel mit weißen Wolken.

Mein Fazit:

Diese Wanderreise durch Piemont und Ligurien war ein echtes Erlebnis mit Abwechslungsfaktor. Von sanften Hügeln und weiten Weinlandschaften im Piemont bis hin zu den duftenden Macchia-Pfaden und dem Meeresrauschen an der ligurischen Küste – die Tour vereint Italiens ganze Vielfalt. Besonders die Etappen durch die stillen, charmanten Dörfer boten wunderbare Momente der Ruhe, authentische Begegnungen und kulinarische Genüsse von Wein, Trüffel und regionaler Küche. Die Bergetappe auf den Monte Carmo in der Mitte der Reise sorgte für Abwechslung und beeindruckende Ausblicke, bevor der Weg mit dem ersten Blick auf Alassio und einem erfrischenden Sprung ins Meer bei San Remo endete – ein perfekter Abschluss einer traumhaft vielseitigen Wanderreise.

Mein LIeblingsplatz

Auf unserer Wanderung durch das Piemont und entlang der ligurischen Küste gab es viele wunderschöne Momente, doch ein Platz bleibt mir besonders in Erinnerung: Der Aussichtspunkt auf dem Fernwanderweg „Sentiero Liguria“ hoch über Ceriale. Von hier kann man den Blick über das glitzernde Meer bis hinunter nach Alassio und Albenga, dem heutigen Etappenziel, schweifen lassen. In der Ferne erkennt man bereits die Schildkröteninsel „Isola Gallinara“. In der warmen Luft liegt der Duft mediterraner Kräuter und mit jedem Schritt wächst die Vorfreude auf den Sprung ins kühle Meer und ein erfrischendes Eis im lebhaften Küstenort. Ein besonderer Platz, der zum Innehalten und Genießen einlädt.

 

Wanderer mit blauem Rucksack sitzt auf Felsen am Monte Croce mit Blick auf grüne Täler und Küstenebenen in Piemont-Ligurien unter blauem Himmel.
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