Piemont – Ligurien

Mein Wanderurlaub von den Weinbergen bis ans Meer

Gegensätze ziehen sich an! Besser könnte ein Sprichwort die Wanderreise Piemont – Ligurien nicht beschreiben. Mehr Facetten lassen sich in 8 Tagen wohl kaum zu Fuß und so angenehm verbinden. Anfang September startet mein Wanderurlaub in der berühmten norditalienischen Langhe-Landschaft im Piemont und führt über die ligurischen Alpen bis an die sonnige Riviera.

Ursprünglich und faszinierend – jetzt habe ich das Gefühl Italien ganz neu kennengelernt zu haben. Auf den gemütlichen Einstieg mit Wanderungen durch die Weinreben folgen spektakuläre Küstenwanderungen in den ligurischen Alpen. Ich möchte die Wanderreise jedem Italien-Liebhaber ans Herz legen, besser als in Wanderschuhe geschnürt und mit Kilometern in den Füßen kann man die Region wohl kaum entdecken.

Tipp: Hier finden Sie alle Infos und Tourenvorschläge für Ihren Wanderurlaub im Piemont.

Wanderin mit Panorama auf die ligurische Küste
Weinreben am Wanderweg in Alba

Reben und Riviera

Die ersten drei Wanderetappen führen meinen Papa, Bruder und mich von Alba nach Monforte, Bossolasco bis Millesimo. Das bedeutet die ersten Tage sind durch und durch von der Schlemmerregion Langhe geprägt. Weingärten, romantische Orte und Haselnusshaine zeichnen die täglich hügeligen Pfade von einem Ort in den nächsten aus. In der Ferne sieht man schon von Weitem die berühmten Weinorte idyllisch auf Hügeln thronen. Die Orte eignen sich während den Wanderungen perfekt, um Rast einzulegen und die kulinarischen Highlights zu verkosten. In Barolo findet gerade ein Weinfest mit vielen Marktständen statt und in La Morra ist ein Blick vom Balkon der Langhe über die gesamte Region unumgänglich.

Hafen in Alassio

Vom Herbst in den Sommer

Die Vorfreude auf den ersten Meerblick zieht uns weiter nach Bardineto. Dort freuen wir uns den Gipfel des Monte Carmo zu erklimmen, denn dort ist das Meer endlich zum Greifen nah. Das Gipfelkreuz mit weitem Rundumblick belohnt den kurzen, aber steilen Aufstieg zum höchsten Punkt. Auch die nächsten Etappen nach Albenga und Sanremo bieten traumhafte Panoramen von den hohen ligurischen Alpen ins Blaue. Die mediterrane Stimmung wird idyllisch von dem Geruch des wildwachsenden Oregano am Bergrücken untermalt. Weiter führt uns der Weg hinunter von den Alpen auf Niveau des Meeresspiegels. Wir können die Abkühlung nach den eindrucksvollen Bergwanderungen im Meer kaum erwarten!

Die Schildkröten-Insel: Auf der letzten Wanderung erhascht man immer wieder Blicke auf die kleine Naturreservat-Insel Gallinara – aufgrund der einzigartigen Form auch „Schildkröteninsel“ genannt.

Schildkröteninsel an der ligurischen Küste
Kirchturm in Bossolasco

Übernachtungsorte und Hotels mit italienischem Charme

Die Mischung macht´s! Kleine, idyllische Orte an den einen und mondäne Strandstädte an den anderen Tagen. Nach einer langen Wanderung kommt ein ruhiger Übernachtungsort manchmal sehr gelegen – dort kann man perfekt entspannen und hat nicht das Gefühl stundenlang alle möglichen Sehenswürdigkeiten besichtigen zu müssen. So schlendert man nur noch durch die steingemauerten Gassen vom Hotel zu einem der umliegenden Restaurants. An anderen Tagen freut man sich wieder umso mehr über mehr Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, belebte Promenaden und Sehenswürdigkeiten. Die Hotels meiner Wanderreise in Italien sind ohne Ausnahme sehr zentral gelegen und persönlich geführt. Wir fühlen uns sehr wohl und willkommen.

Antipasti in Alba

Il culinario – Pilze, Trauben und Meeresfrüchte

Umsonst wird die Region Piemont nicht „Schlemmerregion“ genannt. Die Restaurants in den bekannten Weinorten wie Alba und Barolo überzeugen mit berühmten, lokalen Weinen. Dazu reicht man lokale Spezialitäten wie hausgemachte Pasta, verschiedenste Fleischgerichte, Trüffel und vieles mehr. „Slow Food“ ist dort Religion oder zumindest die Devise. Man wandert durch ein weltweit berühmtes Haselnuss-Anbaugebiet. Davon profitiert man auch beim täglichen Frühstück, denn überall stehen die Nutella-Nüsse zur freien Entnahme bereit. Weiter Richtung Meer führt die kulinarische Reise in den Ort Bardineto der besonders für seine Pilze berühmt ist. An der Riviera trifft Land auf Meer und das auch auf dem Teller. So kombiniert man dort Oliven, Gemüse und Kräuter mit allen möglichen Meeresfrüchten und Fischen - buon appetito!

Robi auf dem Fahrrad
Helene Edtmeier
Bis bald, eure Helene
Helene Edtmeier, Kundenberatung
Robi auf dem Fahrrad
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