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Wandern ist Brotzeit

So einfach, gesund und lecker ist Brotbacken


Glutenfreies Brot in Kastenform

Für eine gelungene Wanderung bedarf es nicht nur einer hervorragenden Auswahl der Routen angepasst an das jeweilige Energielevel – vielmehr ist die richtige Ernährung vor, während und auch nach der Wanderung ein wichtiger Bestandteil für unser Wohlbefinden und die Gesundheit. In unseren Breitengraden zählt Brot zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und besonders in den vergangenen Jahren hat das traditionelle Handwerk des Brotbackens wieder volle Fahrt aufgenommen. Immer mehr Menschen interessieren sich dafür Brot selber zu backen und das wundert uns auch nicht, denn was gibt es besseres als ein herrliches selbstgebackenes Brot, das mit frischen und regionalen Zutaten belegt ist? Die ideale und abwechslungsreiche Mahlzeit für die ganze Familie, ganz egal ob für zu Hause, fürs Büro oder für eine Wanderung.

Was man nun beim Brotbacken bedenken sollte, warum man keine Scheu vor dem Backen von selbstgemachtem Brot haben muss, und welches nahrhafte, selbstgemachte Brot ideal für eine Wanderung ist? Lesen Sie mehr über das wohl beliebteste Nahrungsmittel der Welt und das Erlebnis des Brotbackens.

Glutenfreies Brot in Kastenform

Der Duft von Brot

Herrlich, wie das duftet! Allein der Duft von frisch gebackenem Brot löst bei vielen Menschen ein Wohlgefühl aus. Rezepte gibt es mittlerweile viele: Vom klassischen Bauernbrot, Sauerteigbrot, Focaccia, Milchbrot bis hin zu den modernen Varianten, wie zum Beispiel ein Low-Carb Brot (kohlenhydratarm) oder wie es manche aus gesundheitlichen Gründen benötigen – ein glutenfreies Brot. Eines ist jedoch immer gleich – der Duft eines frischen Brots aus dem Ofen ist einfach herrlich! Noch dazu erspart man sich beim Brot backen den ständigen Weg zum Bäcker und es ermöglicht die achtsame Auswahl der Zutaten und Inhaltsstoffe selbst in der Hand zu haben und unnötige Zusatzstoffe zu vermeiden.

Und auch für Familien ist Brotbacken eine schöne gemeinsame Betätigung – Groß und Klein können ihr eigenes Brot kneten und anschließend zusammen im Wanderurlaub für Familien genießen. Einfach richtig köstlich, so ein frisches, selbstgebackenes Brot!

Frisch gebackener Brotlaib

Tipps fürs Brotbacken & Aufbewahren

Für das schöne Handwerk des Brotbackens soll man sich ruhig Zeit nehmen, damit die Herstellung von selbstgebackenen Leckereien auch zum Genuss wird. Schließlich gilt: Je länger der Teig durchgeknetet wird, desto lockerer wird das Brot. Hier ein paar Tipps und Tricks, mit denen Sie vielleicht schon bald zum Meisterbäcker werden:

  • Mehlsorte: Entscheidend für ein gesundes Brot ist die Auswahl der Mehlsorte. Ein Vollkornmehl ist dafür ideal, hat jede Menge gute Kohlenhydrate und hält lange satt. Ob Weizenvollkorn-, Roggen-, Dinkel-, Buchweizen- oder Hafermehl – mit diesen Sorten backt man jedenfalls ein gutes, gesundes Brot.
  • Mahlgrad: Wichtig ist der Ausmahlgrad des Mehles – diesen findet man auf der Verpackung. Je höher die Zahl ist, desto mehr Anteile der äußeren Randschichten eines Korns sind enthalten und umso höher ist der Mineralstoff-, Ballaststoff und Vitamingehalt im Mehl.

 

  • Ruhezeit und Backdauer: Immer auf die entsprechende Ruhezeit, sowie Backtemperatur und Backdauer achten. Aber ist das Brot nun wirklich durch? Mit einer Klopfprobe geht man auf Nummer sicher: einfach auf den Boden des Brotes klopfen und wenn es hohl klingt, ist es fertig.
  • Haltbarkeit: Abhängig von der Brotsorte und der richtigen Lagerung kann man Brot einige Tage aufbewahren. Ein Natursauerteigbrot beispielsweise schimmelt bei richtiger Lagerung nicht und ist bis zu einer Woche haltbar.
  • Aufbewahrung: Das Brot am besten in einem verschlossenen Brot-Topf oder -Korb aus Ton oder Stein und an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort lagern. Das angebrochene Mehl entweder in einen luftdichten Behälter umfüllen oder rasch aufbrauchen.
  • Noch längerer Brotgenuss: Brot lässt sich auch ideal einfrieren. Einfach das Brot in Scheiben schneiden und portionsweise wieder auftauen.

Unser Rezepttipp: Das Wanderbrot mit Buttermilch

Zu einer wohltuenden Wanderung gehört auch eine genussreiche Jause mit einem nahrhaften und gut verdaulichen Brot. Noch dazu soll es gesund sein, sowie einfach und schnell zubereitet werden. Wir haben in unserer Rezepte-Schatztruhe gekramt und ein herrliches Brotrezept für Sie gefunden – ein Mandel-Buttermilchbrot*, das ideale Wanderbrot.

Zutaten für 1 Laib Brot: 500g Dinkelvollkornmehl, 100g geriebene Mandeln (nach Belieben können auch andere Nusssorten wie z.B. Walnüsse verwendet werden), 50g Sonnenblumenkerne, 50g Kürbiskerne, 2 TL Salz, 2 EL Balsamessig, 250g lauwarme Buttermilch, 250g lauwarmes Wasser, 1/2 Würfel Germ, nach Belieben 1 TL Honig oder etwas Brotgewürz für einen intensiveren Geschmack

Zubereitung: Das Mehl, die geriebenen Mandeln, die Sonnenblumen- und Kürbiskerne, das Salz, den Essig in einer Schüssel vermengen und den Germ mit den Händen darüber bröseln. Die lauwarme Buttermilch und das lauwarme Wasser hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Dieser Teig erfordert keine „Rastzeit“ und kann daher gleich zu einem Laib geformt werden. Noch etwas Wasser über den Laib sprühen, ein wenig Sonnenblumenkerne darüber streuen und im vorgeheizten Backrohr bei 210 Grad Ober-/Unterhitze für 50 Minuten backen.  

*Dieses Rezept wurde auf Basis von Christina Bauers Mandelbrot Rezept erstellt. Hier geht es zum Originalrezept.

Unser glutenfreier Rezepttipp: Das Kastenbrot mit Hafermehl

Ein Brotrezept ohne Gluten, auch das funktioniert! Heutzutage leiden Menschen immer häufiger an einer Unverträglichkeit. Dazu zählt auch Zöliakie, eine Darmerkrankung und Unverträglichkeit gegen das Klebeeiweiß Gluten, dass normalerweise für den Halt und die Form des Brotes sorgt. Damit wir nicht nur ein gut verträgliches, sondern auch ein Brot backen, das zusammenhält, ist die Auswahl der Mehlsorte entscheidend. Sowohl Hafer- oder Reismehl als auch Buchweizen- oder Hirsemehl sind glutenfrei. Für den entsprechenden „Halt“ sorgen Chia- oder Leinsamen. Und reichlich Flüssigkeit. Wir haben uns heute für ein glutenfreies und veganes Kastenbrot entschieden – und so funktionierts:

Zutaten: 200g Hafermehl, 150g glutenfreie Haferflocken, 150g Reismehl, 550ml lauwarmes Wasser, 2 EL Chia-Samen, 1 Packung Trockenhefe, 1 TL Salz, 2 TL Johannisbrotkernmehl und 1 Kastenform

Zubereitung: Einfach alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermischen. Jetzt das lauwarme Wasser hinzugeben und auf mittlerer Stufe mit dem Knethaken etwa fünf Minuten durchrühren. Die Kastenform mit Öl einfetten (bei einer Silikonform diesen Schritt auslassen), den Teig einfüllen und mit ein wenig lauwarmen Wasser glattstreichen. Den Teig für ca. eine Stunde an einem warmen Platz rasten lassen. Anschließend das Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze einschalten und ein Gefäß mit Wasser am Boden des Ofens platzieren. Nur noch das Brot oben mit ein bisschen Öl einstreichen und für 50 Minuten backen. Das Brot nach dem Herausstürzen aus der Form auf ein Gitter zum Abkühlen legen.

Und jetzt? Einfach nur genießen!

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