Verhalten am Berg

Sieben goldene Regeln zum richtigen Verhalten am Berg

Auch wenn eine Wanderreise noch so gut organisiert und vorbereitet ist - und da bemühen wir von Eurohike uns wirklich sehr darum - sollten Sie einige Grundregeln unbedingt beachten. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz der Natur hier die besten 7 Tipps aus der Praxis:

 

1. Täglich informieren und vorbereiten

Die Planung Ihrer Wanderreise und der einzelnen Tagesetappen machen wir nach bestem Wissen und Gewissen. Sie sollten sich aber unbedingt jeden Tag mit der zu absolvierenden Tour auseinandersetzen und die Routeninformation genau durchlesen.

2. Gut ausrüsten

Gutes Schuhwerk, solider Rucksack, passende Kleidung, ausreichend Proviant und Getränke, Karten, Erste-Hilfe-Set, Handy und viele Kleinigkeiten mehr. Die Liste ist lang und umfangreich, als Unterstützung finden Sie bei den Reiseunterlagen jeder Eurohike-Reise eine detaillierte Aufstellung mit der empfohlenen Ausrüstung. Übrigens: Lieber ein Teil mehr eingepackt als stundenlang pitschnass und ohne Wechsel-Kleidung dahinzutrotten...

3. Bescheid geben

Informieren Sie vorab Familie, Freunde oder Bekannte, wann Sie aufbrechen wollen und wohin Sie gehen. Da bei unseren Touren Ihr nächstes Hotel bereits reserviert ist, wird im Fall des Falles Ihr nächster Quartiergeber darauf achten, ob Sie auch beizeiten ankommen. Bei späterem Eintreffen bitte kurz im Hotel Bescheid geben!

4. Wetter beobachten

Achten Sie schon beim Weggehen auf das Wetter und fragen Sie am besten in Ihrer Unterkunft, ob die Wetterlage unter tags auch stabil bleibt oder Gewitterneigung zu erwarten ist. Falls ein Unwetter droht, kehren Sie besser um, meiden Sie Gipfel oder Grate und suchen Sie Schutz in Senken oder Tälern.

 

Bezaubernde Schweizer Berglandschaft

 

5. Kondition & Tempo richtig einschätzen

Schätzen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten realistisch ein und wählen Sie nur Touren, die Sie sich konditionell gut zutrauen. Starten Sie langsam und nähern Sie sich nach und nach Ihrem persönlich idealem Gehtempo an. Machen Sie ausreichend Pausen, auch kleinere zwischendurch. In der Gruppe bestimmt immer das schwächste Mitglied das gemeinsame Tempo, etwa die Kinder bei Familientouren.

6. Wege nicht verlassen

Suchen Sie keinesfalls eigenständig nach Abkürzungen oder neuen Pfaden, sondern bleiben Sie unbedingt auf den durch Markierungen gekennzeichneten und gesicherten Wegen. Vorsicht ist mitunter besonders bei Nässe geboten. Treten Sie keine Steine los, der Steinschlag könnte andere Wanderer oder auch Tiere gefährden.

7. Im Notfall Ruhe bewahren

Sollten Sie wirklich in Not geraten, versuchen Sie möglichst ruhige zu bleiben. Holen Sie über Ihr Handy Hilfe (Internationaler Notruf 112 / Alpiner Notruf 140), machen Sie durch Rufen, Winken oder Lichtzeichen auf sich aufmerksam. Sollte jemand aus einer Gruppe verletzt sein, die verletzte Person umgehend aus der Gefahrenzone bringen und niemals alleine lassen.

 

Wer diese wenigen Grundregeln beherzigt, sich auf Vernunft und Hausverstand besinnt und sich wohlbedacht in der Natur bewegt, darf sich auf eine wundervolle Zeit in den Bergen freuen.

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Robi
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