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Reisebericht: E5 Mini-Transalp für Familien

Die Töchter von Geschäftsführer Thomas berichten von ihren Highlights in den Alpen.
Lächelnder Mann macht Selfie mit Familie auf felsigem Bergweg im Regen. Drei Personen dahinter tragen Regenjacken, umgeben von grüner Vegetation.

Die Alpen einmal ganz anders erleben: zu Fuß, Schritt für Schritt, voller kleiner und großer Abenteuer. Die E5 Mini-Transalp für Familien zeigt, wie abwechslungsreich eine Alpenüberquerung sein kann und dass auch junge Entdecker dabei ganz auf ihre Kosten kommen.

Wie sich eine Alpenüberquerung anfühlt, wenn man sie mit Kinderaugen erlebt, genau das zeigen Anna (9 Jahre) und Magdalena (12 Jahre) exklusiv in ihrem Reisebericht und erzählen von ihren ganz eigenen Eindrücken, Highlights und Lieblingsmomenten.

Los geht's! Dieses Jahr machen wir etwas ganz Besonderes: eine Mini-Alpenüberquerung! Unsere Eltern sagen, das ist der berühmte E5 für Familien. Für uns ist es ganz einfach: viel wandern, viele Abenteuer und hoffentlich wieder so viel Spaß wie bei unseren letzten Reisen.

Lächelnder Mann macht Selfie mit Familie auf felsigem Bergweg im Regen. Drei Personen dahinter tragen Regenjacken, umgeben von grüner Vegetation.

Inntal: Imst & die Rosengartenschlucht

Unsere Reise beginnt im Inntal. In Imst wandern wir gleich durch die Rosengartenschlucht. Es fühlt sich an, als würden wir in eine andere Welt eintauchen. Überall ist Wasser, enge Felsen und so viele Geräusche. Wir stellen uns vor, dass hinter jeder Ecke Zwerge oder Feen wohnen könnten.

Oben in Hoch-Imst wartet dann das erste große Highlight: die Sommerrodelbahn Alpine Coaster. Wir dürfen beide alleine fahren und düsen mit einem lauten „Juhuuu!“ ins Tal. Abends gibt es im Hotel leckeres Essen und wir sind uns einig: Wenn der erste Tag schon so cool ist, kann der Rest nur großartig werden.

Frau hockt auf felsigem Weg unter massivem Kalksteinüberhang in der Rosengartenschlucht bei Imst, mit Holzzaun und Talblick.

Ötztal: Auf nach Sölden

Nach einer kurzen Busfahrt starten wir in Roppen und machen uns auf den Weg durch den Sautner Forchet. Der Wald ist so dicht und geheimnisvoll, dass wir uns ein bisschen wie in einem Abenteuerfilm fühlen. Ein richtig besonderer Moment ist die Ankunft am Piburger See. Eigentlich wollen wir baden, aber weil es regnet, gibt es statt Schwimmen heißen Kakao und Kuchen im Seehaus. Auch nicht schlecht! Danach geht es weiter über die Weller Brücke, wo die Ötztaler Ache unter uns laut rauscht. In Sölden verlieben wir uns sofort in unser Hotel. Es gibt einen Raum, in dem echte Ski von Weltmeistern ausgestellt sind.

Wir raten gleich, wem sie wohl gehört haben. Abends gibt es Pizza und wir sind richtig stolz, dass wir schon so weit gewandert sind. Am nächsten Tag geht es mit der Gondel hoch hinaus. Besonders cool finden wir, dass die Fahrt mit der Ötztal Card inklusive ist. Oben machen wir eine Rundwanderung zur Gampa Thaya Alm. Leider haben wir Pech, denn es ist gerade Ruhetag. Aber das zahlt sich später aus: Zurück bei der Bergstation entdecken wir die James-Bond-Ausstellung und genießen von der Terrasse einen richtig tollen Ausblick. Als kleines Extra gibt es dort noch eine Nachspeise. Manchmal bringt so ein Ruhetag eben doch Glück.

Passerschlucht: Schnee, Schluchten und Sonne

Eigentlich wollen wir zu Fuß über das Timmelsjoch wandern, aber das Wetter überrascht uns: Schnee im August! Also fahren wir mit dem Bus und bestaunen die verschneiten Berge durch das Fenster. Am Pass dürfen wir kurz aussteigen. Es hat 4 Grad und ein richtig kalter Wind weht.

Ab Moos wandern wir wieder selbst. Die Passerschlucht ist eines der coolsten Dinge der ganzen Reise: riesige Felsen, Wasserfälle und wir bauen kleine Steinmännchen. In St. Leonhard gibt es unsere erste Südtirol-Pizza und danach einen riesigen Wellnessbereich im Hotel, den wir komplett ausnutzen.

Am letzten Tag wandern wir noch zur Pfandleralm. Endlich Sonne, endlich kurze Hosen und eine richtig gute Jause. Beim Abstieg machen wir ein Wettrennen, wer zuerst im Hotelpool ist. (Anna gewinnt 😉)

Junges Mädchen in blauem Hoodie hockt auf bemoosten Felsen und legt Steine auf ein Steinmandl in grüner Waldumgebung in der Passerschlucht.
Felsige Klippe mit wilder Vegetation mit Blick auf das türkisfarbene Wasser des Gardasees unter blauem Himmel mit vereinzelten Wolken.

Unser Fazit:

Die E5 Mini-Transalp ist ein Abenteuer mit allem, was man sich wünschen kann: wilde Schluchten, Seen, Schnee im Sommer, Rodelbahn, Wellness und ganz viel Natur. Wir merken, dass Wandern nicht nur „bergauf und bergab“ ist, sondern aus vielen kleinen Überraschungen besteht.

Abends fragen wir uns: Was machen wir nächstes Jahr? Radeln oder wieder wandern? Egal was, wir sind uns sicher: Familienurlaub in den Bergen bleibt einfach das Schönste!

Unser Lieblingsplatz

Manchmal führt gerade der Umweg zum schönsten Ziel. Eigentlich hatten wir etwas anderes geplant, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Und genau das war unser Glück. Denn ohne den Regen wären wir nie auf diese Strecke gestoßen und hätten einen Ort verpasst, der uns sofort ans Herz gewachsen ist: die Passerschlucht.

Versteckt und ursprünglich zeigt sie sich mit ihren wilden Felsformationen, kleinen Ruheplätzen und dem beruhigenden Plätschern des Wassers. Ein Ort, der zum Innehalten einlädt. Zum Atmen. Zum Staunen. Manchmal braucht es eben einen grauen Himmel, um einen ganz besonderen Fleck Erde zu entdecken.

Zwei Wanderer rasten auf großen Felsen in der Passerschlucht, umgeben von üppigem grünem Wald, mit einem Wasserfall im Hintergrund.
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