Von Leutasch nach Meran

Reisebericht zu meiner Wanderung entlang der Alpen

Seit einem halben Jahr bin ich nun bei der Eurofun-Touristik im Marketing tätig. Die Möglichkeit eine unserer eigenen Wanderreisen selbst zu testen, konnte ich mir da natürlich nicht entgehen lassen.

Schnell fällt meine Wahl auf eine unserer neuen Touren: Die Wanderung von Garmisch nach Meran.

Da wir uns für eine verkürzte Variante entscheiden, geht es für Max und mich direkt ins schöne Tirol, genauer gesagt nach Leutasch.

Ausblick auf eine kleine Hütte in Leutasch

Traumhafte Landschaft und atemberaubende Ausblicke

Bereits der erste Tag unserer Wanderreise beeindruckt mit unterschiedlichsten Landschaftsformen. Wir starten im gemütlichen Ort Leutasch und wandern vorbei am Angelteich Weidachsee. Die Route führt uns weiter durch mystische Hochmoorgebiete, vorbei an den Felswänden der Hohen Munde und hinab ins Inntal. Traumhafte Ausblicke und malerische Landschaften sind ständiger Begleiter unserer Wanderung.

Auch die weiteren Etappen stehen dem in nichts nach. Der Grüne und Schwarze See laden Dank ihrer idyllischen Lage mitten in den Bergwäldern Tirols zu einer gemütlichen Jausenpause ein. Nach einem steilen Anstieg zum Dreiländergrenzstein und einer Wanderung am Mutzkopf-Höhenweg werden wir mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Reschensee belohnt. Türkis-glitzerndes Wasser und beeindruckendes Bergpanorama soweit das Auge reicht - definitiv unser persönliches Highlight der Wanderreise.

Angekommen in Südtirol werden wir bei unseren Wanderungen stets von sogenannten Waalen begleitet. Diese künstlich angelegten Bewässerungskanäle, welche zum Teil bereits im Mittelalter gebaut wurden, sind gerade für den Südtiroler Vinschgau charakteristisch.

Je näher wir unserem Reiseziel, der Stadt Meran, kommen, desto häufiger werden auch die Wein- und Apfelhaine entlang der Wanderpfade. Riesige Obst-Anbauflächen begleiten uns hinab bis in den Kurort.

Der Versuchung die köstlichen Äpfel und Weintrauben zu kosten können wir da natürlich nicht widerstehen und so legen wir als Abschluss unserer Wanderwoche eine kleine Rast an den Hainen ein und genießen das frisch gepflückte Obst. Lecker! 😊

Gemütliche Unterkünfte und idyllische Etappenorte

Bereits bei unserer Ankunft in Leutasch sind wir vom tiroler Charme begeistert. Eine kleine Gemeinde inmitten alpiner Bergwelt, deren familiäre Atmosphäre bereits ab der ersten Minute zum Erholen und Verweilen einlädt. Diese Gemütlichkeit zieht sich von Leutasch, über Landeck und Reschen, bis nach Naturns durch. Stets umringt von hohen Gipfeln findet man in den kleinen, zierlichen Orten Tag für Tag Erholung. Als besonderes Highlight entpuppt sich auch das Ziel unserer Reise: der Kurort Meran. Auf der Tappeiner Promenade gelangen wir direkt zum Dom, dem Zentrum der Innenstadt. Die gemütlichen Geschäfte und Cafés laden zum Bummeln ein und bilden den idealen Abschluss zu einer rundum gelungenen Wanderwoche.

Passend zu den Orten überzeugen auch die Unterkünfte von Beginn an mit ihrem Charme. Man merkt ab dem ersten Tag, dass die Gastfreundlichkeit in (Süd-)Tirol großgeschrieben wird.

Die persönliche Betreuung der Gäste ist für die Hotelbesitzer ein wichtiges Anliegen und so wird man häufig mit Insider-Tipps und Empfehlungen zu Sehenswürdigkeiten oder weiteren Wanderoptionen beraten.

Vielen Dank für die gute Betreuung, wir haben uns rundum wohlgefühlt!

Abwechslungsreiche Kulinarik

Bereits am Morgen werden wir tagtäglich mit ausgiebigen Frühstücksbuffets verwöhnt, die von einer Käse- und Wurstauswahl, über Marmeladen bis hin zu frischem Obst keine Wünsche offenlassen. Teilweise werden uns sogar Lachs oder selbstgemachte Omeletts angeboten, ein besserer Start in den Wandertag ist also kaum vorstellbar.

Auch abends dürfen wir uns über mehrgängige Menüs aus der österreichischen und italienischen Küche freuen.

Mit Tiroler Kaspressknödel, italienischer Pasta und zahlreichen andere Köstlichkeiten können wir uns nach einer ausgiebigen Wanderung für die nächste Etappe stärken. Dazu gibt es jeden Tag ein vielfältiges Salatbuffet mit einem idealen Mix aus knackig-frischen Salaten und schmackhaften Dressings.

Mir als kleiner „Nachspeisen-Tiger“ bleibt vor allem auch die köstliche "Heiße Liebe" in bester Erinnerung. 😉

Fazit: Abwechslungsreiche Wanderpfade und fantastische Ausblicke haben uns Tag für Tag bei unseren Etappen begleitet. Von einsamen Moorgebieten, bis hin zu spannenden Waalwegen und abenteuerlichen Höhenwegen war alles dabei, was das Wanderherz begehrt. Nicht zuletzt dank der gemütlichen Unterkünfte und der immerwährenden Gastfreundlichkeit wird uns die Wanderreise noch lange in Erinnerung bleiben.

Robi auf dem Fahrrad
Katharina Irlacher
Bis bald, eure Katharina
Katharina Irlacher, Marketing
Robi auf dem Fahrrad
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