Von Kaltern zum Gardasee

Bericht zu meiner Wanderreise

Für meine heurige Wanderreise entschied ich mich zusammen mit meiner Freundin für eine verkürzte Version unseres Klassikers „Von Meran zum Gardasee“. Wir übersprangen die ersten beiden Etappen und reisten nach Kaltern an. Von hier ging es in vier Tagen über Coredo, Molveno und Ponte Arche nach Riva del Garda.

Impressionen vom Lago di Nembia

Abwechslungsreiche Wanderungen und wunderschöne Landschaft

Die Wegführung war genau nach unserem Geschmack. Wir wanderten täglich entlang guter Wege und durch idyllische Waldgebiete. Man genießt immer wieder wunderbare Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Wirklich schön ist auch, dass die Wege nicht so stark frequentiert sind und man nur selten auf andere Wanderer trifft. Als spektakulärste Etappe bleibt mir die Tour von Molveno zum Lago di Nembia in Erinnerung. Hier führt der Weg direkt am Gestein entlang und bietet atemberaubende Blicke auf die steil aufragenden Bergspitzen. Man kommt an urigen Hütten vorbei und schnuppert Höhenluft. So eine Etappe lässt das Bergwandererherz einfach höherschlagen. Als Highlight gilt auch die Einkehr im Rifugio San Pietro am letzten Wandertag. Hoch über den Dächern von Arco und Riva genießt man einen traumhaften Ausblick auf den Gardasee.

Wanderer mit Ausblick auf den Molvenosee

Nette Orte und charmante Unterkünfte

Die Etappenorte sind sehr vielseitig und haben einiges zu bieten. In Kaltern an der Weinstraße kann man sich an den Weinbergen und Äpfelgärten kaum sattsehen. Im auf einer Anhöhe idyllisch gelegenen Coredo bestaunt man die überwältigende Berglandschaft. Besonders schön zwischen Brenta-Dolomiten und Molvenosee eingenistet, ist auch der lebendige Ort Molveno. Der letzte Ort Riva del Garda ist absolut traumhaft und man genießt hier das italienische Lebensgefühl wie nirgendwo anders. Aber auch die Hotels lassen nichts zu wünschen übrig. Vom freundlichen Service über die schönen Zimmer bis zum leckeren Frühstück hat hier alles gepasst. Einige Hotels bieten ihren Gästen auch einen Wellness-Bereich oder Pool, die zum Entspannen und Verweilen einladen.

Erfrischung in den zahlreichen Seen

Wer sich nach einem heißen Wandertag nach einer Abkühlung sehnt, ist bei dieser Tour genau richtig. Sei es beim Kalterer See neben Windsurfer, beim Molvenosee mit einem einzigartigen Ausblick auf die Brenta-Dolomiten oder beim Wanderziel am Gardasee. Fast täglich gibt es bei dieser Tour die Möglichkeit in einen See zu springen. So kann man auch seine müden Beine entspannen und für den nächsten Wandertag wieder fit machen. Für eine eiskalte Erfrischung sorgt der Lago di Nembia mit seinen unterirdischen Zuflüssen und dem glasklaren Wasser.

Kulinarische Highlights

Auch kulinarisch hatte unsere Wanderreise so einiges zu bieten. Gleich am ersten Tag gab es im hauseigenen Restaurant vom Hotel Masatsch das beste Saltimbocca, das ich je gegessen habe. Besonders empfehlenswert ist außerdem das traditionelle Gericht aus Trentino „Polenta Con Funghi“. Am besten schmeckte diese Spezialität beim Rifugio Selvata bei der Etappe in den Brenta-Dolomiten. Beim Rifugio San Pietro entschied ich mich für eine Trentiner Speckplatte. Am Gardasee dürfen dann natürlich Pizza, Pasta und Gelato nicht fehlen. Zu trinken gibt es eine riesige Auswahl an verschiedensten regionalen Weinen. So lässt es sich leben!

Fazit: Unsere Wanderreise in Südtirol und Trentino war ein voller Erfolg. Unsere Erwartungen wurden in allen Bereichen übertroffen und wir blicken sehr gerne auf diese Woche zurück. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in dieser wunderbaren Wanderregion.

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Tourencharakter
Bergwandern
Italien

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8 Tage | Individuelle Einzeltour
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Robi auf dem Fahrrad
Thomas Wallner
Bis bald, euer Thomas
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