Daheim mit Kids in der Corona-Zeit

Isabella erzählt vom neuen Familien-Alltag

Normalerweise sitze ich in unserem Büro in Obertrum und bearbeite zahlreiche Buchungen für unsere Wanderreisen 2020, meine Kinder gehen täglich zur Schule und mein Mann ist fleißig in der Arbeit. Doch auch bei uns hat sich mit Beginn der Corona-Krise auf einen Schlag alles geändert. Das Homeoffice wurde zum neuen Arbeitsplatz, Eltern sind nun Lehrkräfte und sozialer Kontakt ist nur mehr über Skype, Facetime und Co. möglich. Eine völlig neue Situation, die natürlich auch einige Herausforderungen mit sich bringt.

Sie wollen wissen, wie es uns in den letzten Wochen ergangen ist? Lesen Sie am besten selbst:

Julian beim Hausaufgaben machen

Mama, die neue Lehrerin

Ehrlich gesagt: Ich bin überrascht, wie gut es läuft! Unser neunjähriger Sohn Julian macht schon seit 3 Wochen Homeschooling. Seine Volksschullehrerin hat sich gut auf die aktuelle Situation eingestellt und übergibt uns die notwendigen Arbeitsblätter in regelmäßigen Abständen, der Austausch zwischen uns Eltern und Lehrpersonen funktioniert generell sehr gut. Wir haben jede Menge zu tun und langweilig wird uns selten. Julian und ich sitzen täglich mindestens 3 Stunden in der Küche und arbeiten sehr geduldig. Regelmäßige Pausen sorgen dafür, dass die Stimmung unseres Sohnes erträglich bleibt. Dabei nutzen wir das traumhafte Wetter, um uns in der Natur ein wenig die Füße zu vertreten. Fahrrad fahren und das tägliche Fußballtraining (natürlich im eigenen Garten 😉) sind eine super Abwechslung, um aus den eigenen vier Wänden zu fliehen.

Julian beim Tischfußball spielen

Das Zusammenleben in Corona-Zeiten

Aber natürlich ist die Situation auch für Julian nicht einfach und seine anfängliche Begeisterung über die „Corona-Ferien“ hat bereits nachgelassen. Traurig macht ihn vor allem, dass er seine Großeltern, Freunde und seine Fußballmannschaft aktuell nicht sehen kann. Da bleibt als einzige Alternative viel Zeit mit seinem älteren Bruder zu verbringen, was im Großen und Ganzen dann garnicht ganz so schlimm ist. 😉 Natürlich gehört es dazu, ab und an einmal zu streiten, was jedoch (nicht zuletzt dank der schnell auftretenden Langeweile) rasch wieder in einer Versöhnung endet.

Auch mein Mann arbeitet aktuell regelmäßig im Homeoffice. Wir haben zum Glück viel Platz im Haus und einen Garten, was das Zusammenleben dann doch deutlich erleichtert.

Julian mit seinen selbst gefärbten Ostereiern

Vorbereitungen fürs Osterfest

Erfreulicherweise steht das Osterfest vor der Tür, was wiederum zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten mit sich bringt. Gestern haben wir schon vieles für das kommende Osterwochenende vorbereitet: Eier färben, Eier mit Kresse verzieren oder Geschenke für unsere Großeltern basteln sind ein super Zeitvertreib – nicht nur für meine Kinder. 😉 Heute werden wir noch im Garten Kräuter, Salat und Blumen anpflanzen und morgen unternehmen wir einen Spaziergang im Wald. Wir gestalten also jeden Tag anders und versuchen, so gut es geht mit dieser merkwürdigen Situation umzugehen. Aktuell können wir uns dank unserer Lebenssituation am Land und der damit verbundenen Möglichkeiten sehr glücklich schätzen und sind in Gedanken bei den vielen Menschen auf der ganzen Welt, denen es aktuell nicht so gut geht wie uns.

#mitleibundseele

Robi auf dem Fahrrad
Isabella Strasser
Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes Osterfest!
Isabella Strasser, Kundenberatung