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Reisebericht: Rund um den Gardasee

Reisespezialistin Sophie entdeckt den Gardasee in all seinen traumhaften Facetten.
Wanderin mit blauem Rucksack blickt auf den Gardasee und Limone sul Garda, mit Bergen und blauem Wasser unter klarem Himmel.

Seit rund einem Jahr betreue ich die Reise Rund um den Gardasee. Schon zu Beginn ist für mich klar, dass ich diese Tour auch persönlich erleben möchte, zumal ich bisher noch nie am Gardasee gewesen bin. Um einen umfassenden Eindruck von den einzelnen Etappen und dem Charakter der gesamten Route zu gewinnen, mache ich mich gemeinsam mit meiner Mama von Oberösterreich auf den Weg nach Riva del Garda. Dort wollen wir die Wanderwege rund um den See erkunden und die Reise Schritt für Schritt selbst nachvollziehen, um künftig einen noch persönlicheren Zugang zu dieser Tour zu haben und unseren Gästen eine bestmögliche Beratung bieten zu können.

Wanderin mit blauem Rucksack blickt auf den Gardasee und Limone sul Garda, mit Bergen und blauem Wasser unter klarem Himmel.

Ankunft in Riva del Garda & erste Eindrücke

Am Nachmittag erreichen wir Riva del Garda mit dem Auto und checken im Hotel ein. Anschließend nutzen wir die Zeit, um die kleine Stadt zu erkunden und uns einen ersten Eindruck vom lebhaften Zentrum zu verschaffen. In der Altstadt genießen wir unseren ersten Cappuccino direkt am Seeufer, ein stimmungsvoller Auftakt für die kommenden Tage. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Gassen lassen wir den Abend in einem der vielen authentischen Restaurants ausklingen und kosten das erste von zahlreichen Pastagerichten, die uns während der Reise begleiten.

Palmengesäumte Straße in Riva del Garda mit bunten Gebäuden und Bergkulisse. Klarer blauer Himmel über dem Zentrum.

Unser Start auf dem Sentiero del Sole

Vor dem organisierten Eurohike-Transfer findet zunächst das Informationsgespräch statt, bei dem wir alle wichtigen Hinweise und Details zur bevorstehenden Wanderreise erhalten. Anschließend bringt uns ein kurzer Transfer zum Ausgangspunkt der ersten Etappe, dem Sentiero del Sole. Dort erwarten uns zahlreiche schöne Aussichtspunkte, von denen aus wir den Windsurfern auf dem Gardasee zusehen können.

Nach dem Abstieg folgen wir dem Ciclopedonale Panoramica, einem Panoramaweg mit beeindruckendem Blick über den See. Auf dem weiteren Weg nach Limone wandern wir ein Stück entlang der Straße und gönnen uns kurz vor dem Ort ein authentisches Zitroneneis, eine erfrischende Pause mit lokalem Flair. Nach dem Einchecken im Hotel Sogno del Benaco und einer kurzen Erfrischung nutzen wir die Zeit, um die Altstadt von Limone zu erkunden. Den Abend lassen wir bei einem Aperol mit Blick auf den See ausklingen.

 

Vom See ins Tal der Papiermühlen

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns am Morgen auf den Weg zum Hafen. Die Überfahrt nach Maderno erweist sich als besonders schön: Ruhiges Wasser, klare Sicht und ein beeindruckender Blick auf die umliegenden Berge begleiten uns während der gesamten Schifffahrt.

In Maderno angekommen, starten wir unsere rund vierstündige Wanderung durch den Ort und weiter in das Tal der Papiermühlen. Der Weg führt uns über schattige Waldpfade, vorbei an alten Gebäuden und einem kleinen Wasserfall, bis wir schließlich Gardone erreichen.

Steinruinen alter Industriegebäude in Toscolano Maderno, umgeben von grünen Bergen unter blauem Himmel am Gardasee.

Sonne, Panorama und Dolce Vita

Von Salò aus wandern wir zunächst am Ufer entlang und passieren dabei ein Pfadfindercamp, bevor der Weg weiter nach Cisano führt. Entlang des Strandes legen wir eine kurze Pause ein und genossen die Sonne sowie den Blick auf das ruhige Wasser. Der anschließende, kurze, aber steile Aufstieg zur Rocca lohnt sich in jedem Fall: Am Gipfelkreuz bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über die Landschaft rund um den Gardasee.

Nach dem Abstieg setzen wir unsere Tour zum atemberaubenden Punta Sasso fort. In dem kleinen Hafenort haben meine Mama und ich dann ein verspätetes Mittagessen und einen landestypischen Limoncello Spritz genossen, bevor wir mit dem Boot nach Desenzano gefahren sind.

 

Metallenes Gipfelkreuz auf felsigem Gipfel La Rocca mit blauem Rucksack am Fuß. Klarer blauer Himmel mit Schleierwolken über der Gardasee-Region.

Vom Seeufer durch Olivenhaine nach Garda

So wie wir am Vortag die Wanderung beenden, beginnen wir auch diesen Tag mit einer entspannten Schifffahrt. Ein malerischer Uferweg führt uns vorbei an gemütlichen Cafés, die zu einer kurzen Espressopause einladen. Anschließend geht es weiter in Richtung des schönen Karmeliterklosters, vorbei an Olivenhainen und Weinbergen, ein besonders empfehlenswerter Abschnitt. Nach einem kurzen Abstecher zur Rocca erreichen wir Garda, wo wir den Tag bei einer Pizza gemütlich ausklingen lassen.

Wanderer mit blauem Rucksack blickt vom erhöhten Wanderweg auf den Gardasee und den Ort Garda mit Bergen und blauem Wasser.

Trotz Regen: Entdeckungen rund um Malcesine

Bedauerlicherweise macht uns das Wetter heute einen Strich durch die Rechnung, denn es regnet. Daher entscheiden meine Mama und ich uns gegen die Standardroute und wählen stattdessen eine alternative Strecke.

Von Malcesine aus wandern wir entlang des Sentiero dei Capitelli auf malerischen Pflasterwegen zur Madonna, von wo aus sich ein wunderschöner Blick über den gesamten Ort eröffnet. Nach einem sehr steilen und durch die Nässe rutschigen Abstieg lassen wir den Nachmittag entspannt in der bezaubernden Altstadt ausklingen und besichtigen die eindrucksvolle Burg.

Blick auf Malcesine mit seiner mittelalterlichen Burg am Gardasee, eingerahmt von grünem Laub. Berge erheben sich im Hintergrund über dem blauen See.

Ein schöner Abschluss einer gelungenen Reise

Wie schon gestern begleitet uns auch heute der Regen, weshalb wir den Sentiero Panoramico Le Busatte auslassen. Stattdessen starten wir in Torbole und wandern hinauf nach Nago, wo wir überraschend doch noch einige wärmende Sonnenstrahlen genießen können. Anschließend führt uns der Weg wieder am Ufer entlang zurück nach Riva del Garda, wo wir den besonderen Flair des Ortes auf uns wirken lassen. Den letzten Abend lassen wir schließlich noch einmal entspannt in der wunderschönen Altstadt ausklingen.

Panoramablick von Nago über Torbole und den Gardasee mit teilweise wolkenverhangenen Bergen, Zypressen und Vegetation im Vordergrund.
Panoramablick vom Hang über das Gardasee-Hinterland mit Ortschaften, grünen Feldern und Bergen unter blauem Himmel mit Wolken.

Mein Fazit:

Eine rundum wunderschöne Reise, die die beeindruckende Vielseitigkeit des Gardasees eindrucksvoll widerspiegelt. Jeder Ort begeistert mit seinem ganz eigenen italienischen Flair, das zum Verweilen und Genießen einlädt. Die Kombination aus Berglandschaften und der Weite des Sees schafft ein einzigartiges Gefühl von Natur und Erholung. Besonders die zahlreichen Panoramablicke machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem. Eine Tour, die sowohl landschaftlich als auch kulturell begeistert und definitiv sehr empfehlenswert ist.

Mein Lieblingsplatz:

Punta Sasso ist definitiv eines der Highlights der gesamten Reise. Der spektakuläre Klippenweg mit seinen auffallend roten Steinen führt uns entlang der Küste und begeistert mit seiner besonderen Landschaft. Immer wieder entdecken wir zahlreiche Eidechsen, die sich zwischen den Felsen sonnen und den Weg noch lebendiger wirken lassen.

Auf unserem Weg in Richtung Porto Dusano haben wir Aussicht auf viele schöne Buchten, die beinahe ein Gefühl wie in der Karibik vermitteln: türkisfarbenes Wasser, idyllische Ruhe und wunderschöne Natur. Die Kombination aus beeindruckender Landschaft, leuchtenden Farben und der entspannten Atmosphäre macht diesen Abschnitt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Steile Felsklippe an der Punta Sasso mit Blick auf das türkisfarbene Wasser des Gardasees. Grüne Vegetation bedeckt die Uferlinie.
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