Die richtige Rundum-Pflege für Ihre Wanderschuhe

So bleiben Ihre Wanderschuhe in Topform

Besonders im Herbst sind Ihre Wanderschuhe häufig im Einsatz. Deshalb sollten Sie sich regelmäßig mit einem Rundum-Service um sie kümmern. Die richtige Pflege ist nicht schwer, und die investierte Zeit wird mit einer langen Lebensdauer belohnt. Wie das am besten zu Hause geht, erfahren Sie im Wanderblog.

Zuerst: Weg mit dem Dreck!

Befreien Sie Ihre Schuhe nach jeder Wanderung schon vor der Fahrt nach Hause von grobem Schmutz. So haben Sie nicht nur im Nachhinein weniger Arbeit, auch Ihr Auto bleibt sauber.Zu Hause angekommen, entfernen Sie die Innensohle und Schnürsenkel Ihrer Schuhe. Reinigen Sie die Außenseite der Schuhe mit einer groben Bürste und etwas lauwarmem Wasser. Danach ist die Innenseite an der Reihe – auch die mit lauwarmem Wasser und einem kleinen Klecks Waschlösung putzen. Waschmittel für Sportbekleidung eignet sich besonders gut. Die Innenseite Ihrer Schuhe ist viel empfindlicher als die Außenseite und sollte daher nicht mit einer Bürste, sondern einem Schwamm gereinigt werden.

Nach einer kurzen Einwirkzeit von fünf bis zehn Minuten spülen Sie den Schuh innen nochmals mit Wasser aus.

Geben Sie Ihrem Schuh nach der Reinigung genug Zeit zu trocknen, am besten bei Zimmertemperatur oder in Räumen mit trockener Luft wie dem Heizungskeller. Auch wenn Heizung oder Ofen verlockend sind - als „Schuhtrockner“ sollten Sie darauf verzichten. Die unmittelbare Wärmeeinwirkung greift das Leder an und macht die Verklebungen Ihrer Schuhe spröde. So gehen sie schneller kaputt.

Bergschuhe wandern

Die richtige Pflege macht den Unterschied

Nachdem Ihre Schuhe gut getrocknet sind und im neuen Glanz erstrahlen, sind sie bereit für eine Extraportion Pflege. Verwenden Sie dazu ein klassisches Schuhwachs oder Flüssigpflegemittel. Mit einem Tuch oder einer weichen Bürste aufgetragen, zieht die Pflege optimal in den Schuh ein. Er wird geschmeidig und erhält wieder seine wasserabweisende Beschaffenheit. Und was ist mit Lederfett? Schließlich bestehen viele Wanderschuhe zu einem großen Teil aus Leder. Trotzdem sollten Sie auf Lederfett verzichten. Es verstopft die Poren und kann festgeklebte Gummiteile lösen.

Achten Sie darauf, dass die Mesh-Einsätze nicht mit dem Wachs in Berührung kommen, es verstopft die Poren, und Ihr Schuh ist nicht mehr atmungsaktiv. Bestehen Ihre Schuhe rein aus synthetischem Material, genügt es, sie nach der Reinigung mit einem Imprägnierspray zu behandeln.

Generell gilt: Eine intensive Pflege der Schuhe ist alle fünf bis acht Touren angebracht.

Die richtige Aufbewahrung für Ihre Wanderschuhe

Wenn Sie Ihre Schuhe in die Winterpause schicken oder für längere Zeit nicht benützen, sollten Sie sie an einem trockenen, luftigen Ort lagern. Am besten stehend in einem Karton oder Schuhbeutel. Packen Sie Ihre Schuhe auf keinen Fall in einen Plastiksack, das Leder kann nicht atmen und beginnt zu schimmeln.

Es muss nicht immer ein neuer Schuh sein

Sollten Ihre geliebten Schuhe doch mal kleine Makel aufweisen, sind diese oftmals einfach zu beheben. Die meisten Schuhe lassen sich problemlos neu besohlen. Das kann entweder der Schuster Ihres Vertrauens oder Sie wenden sich direkt an den Händler. Auch Kleinteile wie Metallösen lassen sich relativ einfach und günstig austauschen. Um Druckstellen und Blasen am Fuß vorzubeugen, sollten Sie die Einlagesohle Ihrer Wanderschuhe regelmäßig austauschen.

Ihr geliebter Wanderschuh hat seinen Zweck erfüllt, und es wird Zeit für einen neuen? Wir haben für Sie einen Guide für die Suche nach dem richtigen Wanderschuh. 

 

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