Eine traumhafte Wanderreise auf Mallorca

Seit Oktober 2015 bin ich Mitarbeiterin von Eurohike-Wanderreisen mit dem Standort in Obertrum. Unter anderem bin ich jetzt zuständig für die Organisation der Wanderreise "Mallorca-Trans Tramuntana" auf der Insel Mallorca in Spanien. Um unsere Kunden besser beraten zu können durfte ich im April 2016 genau diese Reise durchführen. Begleitet haben mich dabei meine Schwester Susanne und mein Vater Johann.

Pilgerwanderweg Tramuntana Gebirge

Auf nach Mallorca und Start in Alcúdia

Susanne und ich waren bereits im Jahr 2012 im Urlaub auf Mallorca am Playa de Palma. Schon dort hat uns die Insel sehr gut gefallen. Uns war jedoch nicht klar, dass uns auf unserer Wanderreise noch so viele wunderschöne Orte und Städte, sowie traumhafte Panoramablicke auf unserem Weg durch das Tramuntana-Gebirge erwarteten. Am Ende der Reise wurde die Insel sogar zur neuen „Lieblingsinsel“ meiner Schwester erklärt.

Am Sonntag den 10. April ging unser Flug nach Palma schon sehr früh am Morgen. In Palma sind wir so gegen 08:00 Uhr angekommen und mit dem Bus weiter nach Pt. Alcudia. Nach einem kurzen Sektempfang im Hotel Alcudia haben wir uns gleich auf den Weg zum Hafen gemacht und die Stadt erkundet. An der Hafenpromenade fand die „Fira de la Sepia“ (Tintenfischmesse) statt, wo wir das festliche Treiben der Mallorquiner beobachten konnten.

 

Am Morgen des folgenden Tages hat uns Stefan, der Stationsleiter unserer Mallorca-Reise, nach einem ausführlichen Willkommensgespräch zum Startpunkt der ersten Wanderung gefahren. Die Rundwanderung der Halbinsel Alcudia war super schön und sehr abwechslungsreich.

Zuerst wanderten wir entlang der Küstenlinie zum Penya des Migida, welcher uns einen traumhaften Blick auf das Meer bot und danach wählten wir noch die Alternativroute zum Strand von Coll Baix. Leider war das Meer noch etwas zu kalt zum Schwimmen. Durch eine Graslandschaft führte dann der Weg über zwei Hügel zurück nach Alcudia.

Die Serra de Tramuntana - mächtig und wunderschön

Am nächsten Tag war ein kurzer Transfer zum Ausgangspunkt nach Pollenca und dort starteten wir schon die Wanderung nach Lluc zum gleichnamigen Kloster. Der Pfad über den Pass, vorbei am Puig Tomir, führte hauptsächlich durch malerische Steineichenwälder. Wir wählten die Variante über das Refugi Son Amer, welches einen super Blick auf das Kloster bot. Im Kloster angekommen gab es noch einiges zu erkunden. Wir besuchten den Botanischen Garten, das Kreuz auf dem Hügel, die Basilika und am Abend gingen wir im Restaurant Ca s’Amitger sehr gut essen.

Am folgenden Tag wurden wir nach einem kräftigenden Frühstück von Harry abgeholt und zum Cuber Stausee, unseren Ausgangspunkt dieser Tagesetappe, gebracht. Von dort weg gingen wir etwas oberhalb des Sees „Gorg Blau“ entlang einer alten Wasserleitung. Danach begann der Anstieg durch einen Steineichenwald. Den Pass im Visier ging es zwischen zwei Bergketten in Serpentinen hinauf zum Pass Puig de Massanella. Am Pass angekommen, war die ganze Anstrengung des Aufstieges vergessen. Es bot sich uns ein atemberaubender Panoramablick über die Serra de Tramuntana, massive Bergketten, wunderschöne Küsten und das endlose Meer. Nach einem kurzen Abstieg ging es nochmals bergauf und auf einen weiteren Gipfel, den Galilou (Alternativroute). Talwärts ging der Pilgerweg dann auf Steinwegen entlang einer Felswand, hinein in einen Steineichenwald bis hin zum Kloster. Es war eine sehr anstrengende Etappe, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.

Am 5. Tag der Reise ging es dann nach einem kurzen Transfer vom Cuber Stausee weiter in Richtung Pt. Soller. Leicht ansteigend ging es hinauf zum Pass l’Offre, von wo man nochmals einen super Ausblick zurück zum Cuber Stausee hatte. Danach wanderten wir auf den kurzen aber steilen Gipfel Es Cornadors, welcher einen herrlichen Blick auf die Küste bot. Dann begann der Abstieg durch eine Schlucht. Das letzte Stück verlief durch kleine Ortschaften und Gärten voller Orangen- und Zitronen-bäume mit reifen Früchten. In Soller angekommen, sind wir nach einem verdienten Eis mit der Straßenbahn nach Pt. Soller gefahren und haben es uns am Strand gemütlich gemacht.

An der Küste: Deia, Sóller und Palma

Die nächste Tagesetappe war der Postweg von Deia nach Soller. Nach einem kurzen Transfer nach Deia wanderten wir sofort los in Vorfreude auf die wunderschöne Bucht, die wir bereits von Bildern kannten. Die Bucht war jedoch original noch viel beeindruckender! Einige mutige Wanderer gingen sogar im kalten, klaren Meer baden. Danach ging es weiter der Küste entlang. Da wir sehr mit der Umgebung und dem Ausblick beschäftigt waren, hatten wir keine Augen mehr für unser Routenbuch, wodurch wir leider eine markante Abzweigung übersehen haben. Der Küstenweg ist bis zum Ende zwar noch begehbar, jedoch nicht zu empfehlen da der Weg nicht immer klar ersichtlich und auch etwas gefährlich ist. Anschließend ging es auf dem leicht hügeligen Weg zurück nach Pt. Soller, wo uns vor allem die vielen krummen und knorrigen Olivenbäume fasziniert haben.

Am letzten Tag haben wir uns am Vormittag gemütlich mit der Bahn auf den Weg nach Soller gemacht, wo ein großer Markt auf den Straßen im Zentrum stattfand. Nachdem wir dort etwas gebummelt haben fuhren wir mit der Nostalgiebahn Roter Blitz nach Palma, wo wir die Natur bequem noch beobachten konnten. Nach einer kurzen Stadterkundung in Palma machten wir uns auf den Weg ins Hotel am Playa de Palma und spazierten dort am Strand entlang. Ein sehr schöner Ausklang der Wanderreise.

Mir hat die gesamte Wanderreise besonders gut gefallen. Vor allem durch die abwechslungsreiche Natur wurde uns nie langweilig. Die Etappen waren teilweise schon anstrengend, jedoch wurde man immer wieder mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Die Unterkünfte waren alle top und der Gepäcktransfer hat super funktioniert. Gerne werde ich auch nächstes Jahr wieder eine Wanderreise mit Eurohike unternehmen und mich von einer neuen Reise begeistern lassen.

Bis zum nächsten Mal, eure Theresa

 

Robi
Theresa Badinger
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Theresa Badinger, Kundenberatung

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