Echte Hausmittel gegen Blasen, Wolf & Co

Zurück zum Ursprung: Heilmittel & Kräuter

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen Blasen, die einem beim Wandern zur Qual werden? Jeder weitere Schritt wird zu einer schmerzhaften Herausforderung. Nigelnagelneue Schuhe, die falschen Socken, zu enge oder zu feste Treter – all diese Dinge können Auslöser für die Bildung von Blasen an den Füßen sein. Deshalb ist ein perfekt passendes Schuhwerk das A und O einer jeden Wanderung, egal ob sommers oder winters.

Tipp: Laufen Sie neue Schuhe vor dem Erstgebrauch unbedingt ein, um Reibungsstellen zu vermeiden und binden Sie Ihre Wanderschuhe richtig. Empfehlung des Eurohike-Teams: Achten Sie beim Kauf von Trekking- und Bergschuhen auf professionelle Beratung!

Was können Sie gegen Blasen und Co tun? Altbekannte Heilmittel und Kräuter helfen bei akuten Blasen und Wunden. Erfahren Sie, mit welchen dieser echten Hausmittel Sie unerwünschte Blasen behandeln, vorbeugen und selbst versorgen können.

Gruppe Wanderer am Wanderweg nach Meran

Selbsthilfe-Maßnahmen und Vorbeugung bei Blasen

Sie spüren bereits den Druck und die Reibung an einer gewissen Stelle? Bestenfalls haben Sie in Ihrem Wander-Notfall-Täschchen ein Blasenpflaster mit eingepackt und können dies sofort auf die jeweilige Druckstelle kleben. Es ist kein Pflaster griffbereit? Dann versuchen Sie spätestens bei der nächsten Pause oder bei Ankunft im Tal, den Druck mittels einer kalten Kompresse zu lindern. Dazu tränken Sie einfach ein Handtuch in eiskaltes Wasser mit ein wenig Salz. Und voilà – die Schmerzen lindern sich im Nu!

Gut zu wissen: Vermeiden Sie das Aufstechen von Blasen. So können keine Keime in die offene Wunde eindringen und eine Infektion bleibt aus. Tipp: Um vorbeugend die Blasenbildung zu vermeiden, reiben Sie die Füße mit Vaseline oder Babypuder ein. Auch dünne Seidensöckchen unter den normalen Wandersocken sind wahre Wunderwaffen.

Übrigens: Ein kleines Notfall-Paket inklusive Pflaster und Verband sollte dennoch bei jeder Bergtour im Rucksack mit dabei sein.

Mehr Infos gefällig? Finden Sie hier unsere Tipps für nach der Wanderung.

Top drei Hausmittel zur Blasen-Bekämpfung:

  1. Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht nur als Getränk gesund, sondern hat auch eine entzündungshemmende Wirkung. Er enthält viele Antioxidantien und Vitamine, welche die Wundheilung beschleunigen.

  1. Aloe Vera

Nicht nur bei Sonnenbrand, sondern auch bei Blasen ist die Aloe Vera das Allheil-Wundermittel schlechthin. Durch das Auftragen des Pflanzensekrets wird der Heilungsprozess beschleunigt, die Entzündung bekämpft und die Haut mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen versorgt.

 

 

 

  1. Teebaumöl

Dieses Mittel darf in keinem Haushalt fehlen! Teebaumöl ist die Wunderwaffe für alle Hautprobleme. Die antibakteriellen Eigenschaften des Öls sorgen bei Blasen für schnelle Heilung und Schmerzfreiheit. Tipp: Lassen Sie das Öl circa zehn Minuten einwirken. Wiederholen Sie dies so lange, bis eine Heilung sichtbar ist.

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Wanderer beim Erkunden des Wanderpfades in Garmisch

„Lauf-Wolf“ – was tun?

Bei langen Wanderungen oder Bergtouren besteht die Gefahr, sich wunde Körperstellen zuzuziehen. Das kann die Folge sein, wenn Hautflächen aneinander reiben. Im Volksmund spricht man davon, sich einen Wolf zu laufen. Weite Bekleidung und falsche Materialien begünstigen die Beschwerden.

Was können Sie tun? Die richtige Kleidung auswählen. Achten Sie auf die Materialien (atmungsaktive Funktionsstoffe) und ziehen Sie enganliegende Hosen und Shirts an.

Zur Behandlung des Hautwolfs eignen sich besonders Wundsalben und Puder. Tipp: Tragen Sie Vaseline auf die entsprechenden Hautpartien auf. Auch antiseptische Bäder mit „Betaisodona-Lösung“ fördern den Heilungsprozess.

Panoramasicht über Südtirol

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